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unsere Hoffnungskirche

Sanierung und Restaurierung seit 1995

Den schlechten Zustand unserer Kirche bescheinigten umfassende Gutachten im Vorfeld der Sanierung und Restaurierung. In den letzten Jahren wurden schon 3,6 Million Euro in die Kirche „gesteckt“. Zu DDR-Zeiten war die Kirche das Stiefkind der Gesellschaft, und so gab es kaum Möglichkeiten zur Sanierung dieses Gebäudes.
Hinzu kommt, dass in der 12 ½ jährigen Bauzeit nicht ständig gebaut wurde. Es gab zwingende Gründe für die Unterbrechungen z.B. extreme Kälte, Mißernten, schwere wirtschaftliche Not und vieles mehr.
Bei jedem Baustop hatten Wind, Nässe und Frost die Möglichkeit, in das Bauwerk einzudringen.
Die Folgen haben wir heute zu bekämpfen. Die aufsteigende Nässe ließ nicht nur die Balkenköpfe sondern auch das sich daran anschließende Holz verfaulen, was dazu führte, dass an dieser Stelle das Dach einbrach und Regen ungehindert in die Kirche eindrang. Der dadurch entstandene Schaden offenbarte sich als der „Echte Hausschwamm“.
Nach mehrjährigen Vorbereitungen begannen 1995 die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen. Nach Aussagen der Bauaufsicht und des Architektenbüros war unsere Kirche damals in einem dramatisch schlechten Bauzustand, der zum Einsturz hätte führen können. Deshalb musste alles unternommen werden, dieses historische Denkmal zu retten. Seitdem sind große Schritte getan worden. Die Bauabschnitte der Dachsanierung, die Schwammsanierung des Kanzelaltars und der drei Emporen liegen hinter uns. Auch die komplette Dacheindeckung konnte im Jahr 2001 abgeschlossen werden. Danach folgte die umfassende Mauerwerkssanierung in den Jahren 2002 bis 2003, die im Jahre 2004 mit dem Auftragen des Feinputzes und der Farbgestaltung unserer Kirche von außen ihren Abschluß gefunden hat. Parallel dazu fanden die Turm- und Turmhelmsanierung einschließlich der Erneuerung von Kirchturmknopf und -uhr und im Inneren die Sanierungsarbeiten im Bereich der Fußböden und der Wiedereinbau des Kirchsaales statt. Dies alles konnte bis zum 225. Jubiläum im Oktober 2004 zu Ende gebracht werden. Zu diesem Anlaß erhielt unsere Kirche auch den schönen Namen „Hoffnungskirche“. Im Jahr 2005 stand dann die Restaurierung der drei Deckengemälde an, die nun wieder, für alle gut sichtbar, bewundert werden können.
2006 wurde der berühmte Kanzelaltar mit Umfeld restauriert. Seitdem folgen in weiteren Jahresabschnitten ab 2007 noch die entsprechenden Arbeiten an den Emporen samt Orgelprospekt, bevor wir von einem Abschluss der wichtigsten Sanierungs- und Restaurierungsarbeiten sprechen können.

Hauptproblem wird dabei die Finanzierung der Maßnahmen bleiben, zumal die Zuschüsse aus den sog. öffentlichen „Fördertöpfen“ immer geringer werden.
Eine großartige Hilfe in diesem Zusammenhang waren die ehrenamtlichen Maleraktionen in den Jahren 2006/2007 innerhalb der drei Emporen.
Da aber nach wie vor ein erheblicher „Rest“ fehlt, bis unsere Kirche als lebendiges Haus Gottes in alter Schönheit erstrahlen wird, sind wir immer wieder auf Ihre Hilfe sowie auf die Hilfe von Vereinen und Sponsoren angewiesen.